Festgeld für den konservativen Anleger
Für Anleger, deren Fokussierung sich im Wesentlichen auf verzinsliche Anlagen richtet, sind die derzeitigen Marktbedingungen wenig erfreulich. Nach wie vor befinden sich die Zinsen am Markt auf einem recht niedrigen Niveau. Besserung in dieser Hinsicht ist nicht in Sicht. Die Europäische Zentralbank hat angesichts der sich eintrübenden Konjunktur bereits die Möglichkeit bald folgender Zinssenkungen in den Raum gestellt. Andere Notenbanken haben diesen Schritt bereits vollzogen. Gleichzeitig melden offizielle Stellen, dass die Inflationsrate in der Bundesrepublik sich durch steigende Energiepreise deutlich verstärkt hat. Es bedarf nur wenig finanzmathematischen Verständnisses, um zu erkennen, dass bei dieser Konstellation eine verzinsliche, risikoarme Anlage nach Steuern und Inflation nicht mehr besonders attraktiv erscheint.
Konservative Anleger sollten daher nach Möglichkeiten suchen, die der Depotentwicklung auf die Sprünge helfen. Festgeld ist so eine Möglichkeit. Bei einer Anlage in Festgeld vereinbart der Anleger mit seiner Bank, dass er auf seine Einlagen bzw. einen Teil davon für einen festgelegten Zeitraum nicht zugreifen wird. Dieser Zeitraum kann in der Regel frei gewählt werden, wobei meist Horizonte zwischen dreißig Tagen und maximal zwei bis drei Jahren realisiert werden. Im Gegenzug für den zeitweisen Verzicht auf die Verfügbarkeit des Kapitals gewährt das Kreditinstitut dem Anleger einen im Vergleich zum Sparbuch oder Girokonto deutlich höheren Zinssatz.
Anleger, die bereit sind, für zwölf Monate der Bank die Geschicke über ihr Geld zu überlassen, können mit einer Verzinsung von über vier Prozent rechnen. Festgeld stellt dabei eine äußerst sichere Anlage ohne Schwankungsrisiken dar. Sowohl der Zeitpunkt der Rückzahlung als auch der Betrag stehen vom ersten Tag an fest. Anleger, die mit weiter sinkenden Marktzinnen rechnen, haben doppelten Grund, in Festgeld zu investieren. Da der Zins über die gesamte Laufzeit garantiert ist, kann auch ein in Zukunft schwächeres Marktniveau der Rendite sich nicht im Depot niederschlagen. Risikoaverse Anleger, die nicht zwingend auf die Verfügbarkeit ihres Kapitals angewiesen sind, sollten Festgeld daher als Alternative zum Sparbuch in jedem Fall erwägen.
Geschrieben von netnut - Website besuchen



















