Kulinarisches Irland
Irland schwappt kulinarisch gesehen über keinen Tellerrand, nur über den des dezenten Geschmacks vielleicht. Was es kulinarisches in Irland zu sehen gibt und warum sich Irland (trotzdem) als Reiseland empfiehlt, verraten wir in diesem Text.
Irland, mit nur rund 4.5 Millionen Einwohnern ein recht kleiner EU-Staat ist wirtschaftlich wirklich wichtig für die EU, da die Republik Irland mit ihrem Wirtschaftsmodell Vorbild ist für viele andere Länder Europas. Schuld an dieser positiven Lage ist sicherlich nicht das gute Wetter oder die dadurch resultierenden Besucherströme, sondern eher eine cleverer Umgang in der Gemeinschaft und mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen. Da Irland ein sehr kulturreiches, traditionelles Land ist, mit vielen frei lebenden Tieren und frischen, sattgrünen Wiesen, sollte man eigentlich denken, dass sich dieses Flair auch auf die kulinarische Seite Irlands überträgt.
Ganz so ist dem allerdings nicht, zumindest nicht dem Geschmack vieler Europäer nach. Ein leckerer Schmaus ist in Irland lange nichts alltägliches gewesen, vor allem unter der Herrschaft der Engländer, während dessen Hungersnöte über eine Millionen Iren dahin raffte. Heute erwarten uns gebratene Herzen, gekochte Mägen, Blasen und Nieren von Rindern, Hammeln und allen weiteren Tierarten, die sich auf der grünen Insel so herumtreiben. Dies ist typisch für die irische Küche. Es ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, die richtig deftigen Speisen in Irland auszuprobieren. Es gibt einige sehr edle Restaurants in den großen Städten Irlands, diese kosten allerdings auch gutes Geld. Abhilfe verschaffen Pubs und Bars mit täglich wechselnden Gerichten und die klassischen Stationen, an denen man auch mal Fish & Chips bekommen kann. Zur Not können Supermärkte mit sehr guten Preisen herhalten – wenn Ihnen die kulinarische Seite Irlands nicht so recht zusagt.
Geschrieben von melnikus - Website besuchen



















